Blut, Action und Lernfaktor


Quelle: andycomusic.com
Videogames spielen und dadurch etwas lernen. Und nein, ich rede hier nicht von interaktiver Lernsoftware wie zum Beispiel „Math Blaster“. Vielmehr geht’s im originalgetreue Adaption hochkarätiger Weltklasseliteratur wie Shakespears Dramaepos „MacBeth“. Davon träume nicht nur ich, sondern auch „Dante’s Inferno“-Produzent Jonathan Knight, wie er just der Branchenseite „Industry Gamer“ mitgeteilt hat: „Macbeth – das Spiel ist etwas, an das ich schon seit Jahren denke“.
Davon schwärmt doch eigentlich jeder Schüler der elften Klasse eines Gymnasiums: Rumlaufen, Köpfe rollen lassen und dabei etwas lernen. Außerdem „gibt’s da Hexen und eine übernatürliche Erfahrung, zusammen mit reichlich Intrigen und Mord“, schwärmt Knight. Na dann, mein Herr, ich will ein „Herr der Ringe: Rückkehr des Königs“ im „MacBeth“-Szenario: Third-Person-Action mit kulturellen Wert – herrlich!

Am 9. Februar 2010 um 21:43 Uhr
Ich finde man muss abwägen, zwischen Spiel und Lernfaktor. Ein richtig geschichtlich korrektes Spiel gibt es soweit nicht. Assassin’s Creed oder auch Weltkriegsshooter lassen sich in ihrer Korrektheit immer ein wenig Freiraum. MacBeth war zwar shottischer König usw. aber ich denke Shakespear wird sich auch Freiheiten gelassen haben (falls nicht beschimpft mich als Kulturbanausen). Aber bei Büchern kann man sich trotzdem weiterhin alle Freiheiten lassen.