Das ewige Leid mit den Film-Versoftungen…

Markus am Dienstag, den 29. März 2011

Lieben wir nicht alle diese herrlich bescheidenen Videospiel-Umsetzungen von Hollywoodfilmen? Ok, es gab da ein oder zwei Titel wie „Riddick: Assault on Dark Athena“ und „Das Bourne Komplott“. Die sind sogar ziemlich gut gelungen. Dagegen stehen dann aber Horden an Gurken: „CSI: Tödliche Verschwörung“, „Der Goldene Kompass“ oder „Iron Man“, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Lizenz-Versoftungen haben eben zu Recht einen ziemlich schlechten Ruf. Die Weinstein Company will das allerdings ändern und steigt ins Games-Geschäft ein. Die Köpfe hinter so illustren Filmen wie Rob Zombies „Halloween“-Neuverfilmung, Tarantinos „Inglourious Basterds“, Rodriguez „Planet Terror“ und dem vierten „Rambo“ haben angekündigt, Spiele für Konsolen zu entwickeln.

Zusammen mit der Produktions-Firma Beefy Media sollen künftige Umsetzungen den Videospiele-Markt erobern. Was wir genau erwarten dürfen bleibt noch geheim. Aber so ein paar Vorstellungen habe ich da schon: Mit Michael Myers ahnungslosen Teenagern auflauern und diese anschließend mit einem Küchenmesser vertraut machen? Zusammen mit Aldo Raine und einem blutigen Baseballschläger auf Nazi-Jagd gehen? Cherry Darling und ihre M4-Protese auf Zombieherden loslassen? Oder mit Rambo den kompletten burmesischen Dschungel kurz und klein ballern? Hach, das wäre ein Spaß. Zumindest so lange ich keinen Porno mit Zack und Miri drehen oder ein paar Ladenhütern bei irgendwelchen Esel-Shows zusehen muss… Das gibt’s nämlich auch bei den Weinsteins.

Waaaaaaaaah! Der Duke kommt später!

Michael am Freitag, den 25. März 2011


Der Duke kommt jetzt also noch mal später. Am 10. Juni soll er jetzt hierzulande erscheinen. Fängt die Lachnummer jetzt also noch mal von vorne an? Denn allmählich finde selbst ich das nicht mehr witzig. Ich bin einer der derjenigen, die dem Duke immer die Treue gehalten haben. Seit 2001 hab ich »Duke Nukem Forever« vorbestellt; der Laden in dem ich das Game einst geordert habe, den gibt’s heute gar nicht mehr. Und ohne Murren hab ich Verschiebung um Verschiebung ertragen. Und sagte jemand »Der Duke kommt eh nie«, dann war ich immer derjenige, der sagte »Du wirst schon sehen«.

Als 2k und Gearbox dann schließlich bestätigten, was gerüchteweise schon bekannt war, dass der Duke nämlich 2011 erscheint, haben all die Zweifler » gesehen«. Ha! Die jetzige Verschiebung? Ja, sie erscheint mir da jetzt wie ein schlechter Witz. Ich selbst halte das fast schon für einen blöden, saudämlichen Marketing-Gag, um den Duke noch mal in die Presse zu bringen, bevor’s ernst wird.. Denn was zieht mehr, als wenn sich ein Spiel, das seit 1997 angekündigt ist, sich jetzt noch mal verspätet? Egal. Ich bin tatsächlich ein bisschen sauer. Gestern war ich sogar stinkwütend. Aber letztlich: hey, was soll’s? Ich hab jetzt schon all die Jahre gewartet. Dann kann ich auch noch bis zum 10. Juni ausharren. Denn dann erscheint der Duke sogar pünktlich zu meinem Geburtstag. Und das wäre ein großartiges Geschenk.

Aber wehe, wenn nicht: Randy Pitchford, ich weiss wo dein Studio ist! Dann komm ich, und mach den Duke selbst fertig.

Gruppensex dank Ubisoft

Moritz am Freitag, den 25. Februar 2011

Sex Sells: Dieses Lebensmotto hat sich wohl Hersteller Ubisoft beim Werbespot zur ihrem Party-Spiel „Flirtgewitter“ gedacht. Dabei sieht alles anfangs nur nach einem harmlosen Wii-Titel der Marke „Wii Party“ aus. Zwei Pärchen sitzen auf der Couch, müssen wie gewohnt die Wii-Mote in der Gegend rumfuchteln und belanglose Aufgaben erledigen. So weit, so langweilig.

Doch plötzlich nimmt der vermeintlich harmlose Party-Spaß eine überraschende Wendung: Eines der beiden Mädls steckt sich die Wii-Mote hinten den Rock, legt sich auf den Schoß ihres Freundes. Fortan klopft er der Dame munter auf den Hintern – wer hätte dabei keinen Spaß? Was nach willkürlichen S-M-Spielchen klingt, fordert so tatsächlich „Flirtgewitter“ von einem ab. Respekt an die Darsteller, die das Ganze durchziehen, ohne rot zu werden! Ich war jung und brauchte das Geld? Das zählt hier nicht, dafür sind die Schauspieler schon augenscheinlich zu alt …

Doch das war erst der Vorgeschmack. Jetzt kommen die beiden Herren richtig in Fahrt und fangen gemeinsam an sich auszuziehen. Nur Kinder, Priester und Bill Kaulitz ahnt noch nicht, wohin das führt. Ein Klick auf „Parental Code 6969“ und schon verwirft das verlinkte Video jeden Zweifel: Die Mädchen folgen dem Aufruf, sich auszuziehen und nähern sich ihren nackten Freunden zum … der Rest bleibt zwar Kopfkino, ich tippe mal ähnlich freizügig auf Gruppensex.

Erschreckend offen und überraschend lächerlich kommt dieser Werbespot rüber. Jetzt fehlt eigentlich noch ein Gummi-Überzug in Dildo-Form für die Wii-Mote – vibrieren kann das Teil ja schon. Und bevor Playstation-3-Besitzer jetzt über Wii-Spieler lachen: „Flirtgewitter“ erscheint Anfang März auch für Playstation Move. Wer also einen lustigen und freizügigen Abend plant, der weiß ja jetzt, was er ins Konsolen-Laufwerk legen muss ;-)

New York, New York: THQ lädt ein

Moritz am Dienstag, den 8. Februar 2011

Schön war’s in New York. Und kalt. Doch auch gefühlte Minus 20 Grad Celsius konnten mir die Einladung von Hersteller THQ in die amerikanische Metropole nicht vermiesen. Auf Einladung des Publishers bin ich für sechs Tage in den Big Apple geflogen und konnte mir die neusten Version von “Homefront”, “Red Faction: Armageddon”, “WWE All-Stars”, Tim Schafers “Stacking” und vieles mehr anschauen und selber Hand anlegen. Selbstredend, wie viel Spaß ich bei dem Event hatte. Ein paar Eindrücke möchte ich mit dir anhand der folgenden Bildergalerie teilen. Ok, die Bildqualität ist teilweise bescheiden, für einen groben Überblick sollte es aber trotzdem reichen :-) Mehr zu den Games gibt’s im Übrigen in der aktuellen Februar-Ausgabe!

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Freitags, 19 Uhr am Tassiloplatz…

Sabine am Freitag, den 14. Januar 2011

Es ist wieder mal einer dieser Freitage.

Dieser Freitage, an denen nichts glatt läuft.

Dieser Freitage, an denen die gesamte Redaktion das Wochenende entgegen sehnt und doch noch bis zur Vergasung vor ihren Rechnern hockt – auf den Bildschirm starrt – gedankenverloren Knöpfchen drückt.

Es ist der Redaktionsschluss-Freitag, 19:05 Uhr. Die Frisur hält, die Motivation nicht. In stummer Resignation heißt es: warten auf die abschließende, erlösende Meldung aus der Druckerei. Und was tut Otto-Normal-Redakteur in der Zwischenzeit? Canabalt zocken:

http://www.adamatomic.com/canabalt/

Ist es nicht ein herrlicher Freitagabend?

Mirror’s Edge ganz umsonst

Michael am Dienstag, den 4. Januar 2011

Wer von euch nicht nur eine 360 oder Playstation 3 rumstehen hat, sondern vielleicht auch einen iPod Touch oder ein iPhone mit sich rumschleppt, den könnte das interessieren: heute, aber nur heute, gibt’s bei iTunes die iPhone-Fassung vom großartigen Hüpf-Roll-Spring-Schieß-etc-Game »Mirror’s Edge« für wenig Geld. Nämlich umsonst, für umme und dazu noch ganz gratis.

Video: Cheats im echten Leben

Moritz am Mittwoch, den 8. Dezember 2010

Schummelcodes, sogenannte „Cheats“, sind in Videospielen ein weit vertretenes Phänomen. Manche machen Spieler unsterblich, andere wiederum füllen Waffenmagazine kontinuierlich auf. Auch erreichen manche Cheats einen Kultstatus, wie beispielsweise der legendäre Konami-Code: Oben, oben, unten, unten, links, rechts, links, rechts, B, A auf dem Controller drücken, schon bist du bei “Wünsch dir was”. Verständlich, dass gerade in Mehrspieler-Partien solche Schummeleien ungern gesehen werden.

Doch wie würden Mogeleinstellungen in Form von übergroßen Köpfen, durch Wände gegen oder ähnliche Änderungen im realen Leben aussehen? Die Antwort kennen die talentierten Animationskünstler bei „Corridor Digital“. In einem Youtube-Video demonstrieren sie, wie Cheats sich bei einer realen Runde Paintball auswirken. Das lustige Ergebnis gibt’s hier:

Bayonettas Kindheit

Michael am Mittwoch, den 24. November 2010

Es geschieht nicht so oft, dass Spieleentwickler Gamern und dem Rest der Welt wirklich Einblick in den Entstehungsprozess eines Games genehmigen. Etwa zeigen, wie’s in seinen frühen Stadien aussah, wie sich das Design von Charakteren und Umgebungen entwickelte. Nur selten und in einigen Foren oder auf recht unbekannten Websites dringen nach Veröffentlichung von Kracher-Games wie »Resident Evil 5« Konzeptzeichnungen ans Licht der Öffentlichkeit. Oder werden Videos von geplanten aber abgebrochenen Spiele-Projekten wie »Reich« veröffentlicht. Etwas offener gehen das die Japaner von Platinum Games an; die haben jetzt Höchstselbst ein Video aus der frühen Phase von »Baynonetta« ins Netz gestellt, bei dem die Spieler selbst feststellen und urteilen können, wie anders das Spiel doch in der fertigen Version ausschaut. Und vor allem: wie schnell bzw. langsam das Game einst in Sachen Kampf und Spielfluss war.

Mubi: Das Babylon der Filme

Moritz am Montag, den 22. November 2010
Mubi (Quelle: Playstation Blog)

Mubi (Quelle: Playstation Blog)

Der neue Playstation-3-Dienst „Mubi“ klingt wie der Traum eines jeden Filmliebhabers: Eine Filmdatenbank mit über 17.000 Titeln, die sich auf Abruf „Youtube“-ähnlich streamen lassen. Darunter restaurierte Klassiker von wie „Alice im Wunderland“ von 1903, bis hin zu „Fight Club“, „2001 – Odyssee im Weltraum“ und anderen Kultstreifen. Und dabei kostet ein Monatsabonnement lediglich 12,99 Euro für alle Filme. Da musste ich natürlich sofort zuschlagen – und bereue mein Handeln schon nach kurzer Zeit…

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5 Jahre 360 Live: Zwischenbilanz

Moritz am Montag, den 22. November 2010
Schnippselpost

5 Jahre, 5 Schnippsel, gefühlte 5.000 Briefe: Danke!

Jungs und Mädels, ihr seid großartig! Gefühlte 5.000 Briefe haben die Redaktion anlässlich des „Jubiläumsschnippsel“-Gewinnspiels bereits erreicht. Darint enthalten sind die fünf ausgeschnittenen Ecken sowie Geburtstagswünsche zum fünfjährigen Bestehen von 360 Live – und dabei gibt’s die Dezember-Ausgabe gerade mal eine Woche. Daher ein fettes Dankeschön aus der Redaktion – und vom Briefträger – an dich, dich und dich!

Wer noch mitmachen möchte und eines der 500 Spiele abgreifen will: einfach die Ecken auf der Editorial-Seite in den letzten fünf Ausgaben ausschneiden und abschicken. Weitere Infos gibt’s hier.