PREVIEW
0 Kommentare

Homefront

Zurück zur Übersicht

Mutti, da ist ein Koreaner im Badezimmer!



Düster sieht es aus für die Vereinigten Staaten von Amerika. Eine Energiekrise hat die selbsternannte Supernation in die Knie gezwungen. Es kommt noch schlimmer, Ex-Präsident George W. Bush behält Recht: Im Jahr 2025 startet Nordkorea eine Invasion an den Künsten der einstigen Weltmacht, unterjocht das Land. Die Geschichte stammt aus der Feder von Regisseur John Milius, der am Antikriegsfilm »Apokalypse Now« mitgearbeitet hat und in »Homefront« ein wirklich düsteres Bild der Geschichte zeichnet. Zwei Jahre nach der Invasion ist es an Widerstandskämpfer Connor Mason, Haus und Hof vor den Besatzern zu beschützen.

Ausgangspunkt ist Colorado – ein Rückzugspunkt der letzten freien Amerikaner. Von dort aus soll der Feind an die Westküste zurückgeschlagen werden. Wohin genau der Feldzug führt, ist noch geheim. Als Schlachtfelder kommen die die Glückspielmetropole Las Vegas, die Mormonenstadt Salt Lake City oder die dichten Wälder um Carson City in Frage. Die auf der Fachmesse E3 gezeigte Demo führte jedoch erst in das Rebellenlager in der Kleinstadt Montrose, einer Ansammlung von Vorstadthäusern, Zelten, Wasserkesseln und Windmühlen zur Energiegewinnung. Kinder rennen über die Straßen und Widerstandskämpfer patrouillieren gelassen umher. Doch plötzlich: Chaos, Explosionen zerfetzten die Idylle. Unbemannte Drohnen fegen durch die Luft, lassen Bomben fallen. Nordkoreaner kommen wie aus dem Nichts herangestürmt.

Gerade noch schaukelt eine Mutter liebevoll ihr Kind auf einer Treppe, da prescht ein Panzer durch das Haus. Panisch reißt die Mammi ihr Baby an sich, Connor kann die beiden gerade noch retten. Wow, inszenatorisch muss sich das hier dank »Unreal Engine 3« nicht hinter Größen wie »Call of Duty« verstecken. Nahtlos wechselt das Spiel in die Ego-Perspektive. Mit dem Sturmgewehr im Anschlag rückt Connor Mason gegen die Besatzer vor. Das Gameplay erinnert an »Frontlines: Fuel of War«, das Erstlingswerk der Kaos Studios. Fühlt sich allerdings deutlich schneller, taktischer und dynamischer an. Feinde müssen bekämpft und Missionsziele erreicht werden. Hierbei ist der Spieler selten allein. So steuert er über ein ins Spiel integriertes Befehlssystem einen Lion-Radpanzer. Einfach mit dem Lasermarker des Sturmgewehrs das Ziel vorgeben, den Job erledigt dann die Drohne selbstständig. Sehr praktisch, so lassen sich selbst gefährliche Bomber im Tiefflug vom Himmel holen. Hubschrauber oder mannshohe Kampfroboter vervollständigen das Arsenal. »Wir haben uns angeschaut, woran das Militär gerade arbeitet und was in 15 bis 20 Jahren zum Einsatz kommen könnte« erklärt Dave Votypka, leitender Designer der Kaos Studios.

»Homefront« ist überraschend gut, muss sich aber erst noch im Fronteinsatz gegen die starke Konkurrenz beweisen.
Weitere Previews

Duke Nukem Forever
Medal of Honor
F.E.A.R. 3


WEITERSAGEN
Kommentare:

Zu diesen Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben

Dein Kommentar

Titel

Text

Dein Name

wird veröffentlicht

 

Deine E-Mail

wird nicht veröffentlicht

Bitte übertrage diesen Code in das rechte Feld:

capt  (5 Zeichen)
Unleserlich?

Als eingeloggter User kannst du dir die ganzen Angaben sparen und deine Meinung schneller loswerden. Hier kannst du dich fix registrieren.

Go to top