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FRONTLINES - FUEL OF WAR

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Drohnen, Explosionen und massig blaue Bohnen: Der Dritte Weltkrieg ist näher, als man vermuten möchte. Nicholas Buracas war als Kriegsberichterstatter bei einer Spezialeinheit der Western Coalition Army. Alles über deren Tricks, Gegner und Geschichte


Und es geht doch immer ums Öl. Es gibt ja nicht wenige Menschen, die meinen, dass wegen dem schwarzen Gold früher oder später der Dritte Weltkrieg ausbrechen könnte. Der New Yorker Spiele-Entwickler Kaos Studios scheint diese Meinung zu teilen. Denn im neuen Ego-Shooter »Frontlines: Fuel of War« bildet der Schmierstoff der Wirtschaft den Dreh- und Angelpunkt der Ereignisse. Reisen wir also in die nahe Zukunft, ins Jahr 2024. Einige Rohstoffe sind bereits derart knapp geworden, dass sich die Supermächte im Kampf darum förmlich die Köpfe einschlagen.

Auf der einen Seite wäre da die Western Coalition Army, bestehend aus Streitkräften der europäischen Union und der Vereinigten Staaten. Und weil die auch diesmal wieder die Guten sind, wird man als Spieler prompt in die Rolle eines Soldaten dieser Fraktion gesteckt.


Und wer ist der Feind? Der nennt sich Red Star Alliance und besteht – Überraschung! – aus Russland und China. Nach einem Angriff der Roten auf ein Ölfeld am Kaspischen Meer gerät die Lawine ins Rollen. Die Western Coalition muss dagegen setzen und hat ein hochgestecktes Ziel: Moskau.


Willkommen im WWIII

Der Spieler ist Mitglied einer Elitetruppe der Western Coalition Army. Die harten Jungs mit dem schönen Namen »Stray Dogs« kämpfen sich im Verlauf der Kampagne über Turkmenistan und Aserbaidschan nordwärts Richtung der russischen Hauptstadt. Aber wie so oft beginnt das Ganze mit einem Standardeinsatz: Ein simpler Patrouillenflug irgendwo über Turkmenistan, um genau zu sein. Weil das jedoch wenig spannend wäre, wird den Jungs gleich mal der Helikopter unterm Hintern weggeschossen. Noch ein wenig überrascht kriecht man aus dem Wrack, nur um von allen Seiten von feindlichen Soldaten angegriffen zu werden. Kenner des Ego-Shooters »Battlefield: Modern Combat« werden sich sofort wohl fühlen. Die Steuerung beider Titel ist fast identisch.

FrontlinesGewöhnungsbedürftig könnte für so manch einen nur das langsame Tempo sein, dass man bei Aktivierung des Zoom-Visiers anschlagen kann – hat fast was von einer Zeitlupe, nimmt also ein bisschen das Geschwindigkeit raus, lässt Zeit zum Durchatmen.



Warum nicht? Hat man erstmal seine »Halo«- und »Call of Duty«-Gewohnheiten abgeschüttelt, sich also an die veränderte Tastenbelegung und die grundsätzlich etwas behäbigere Geschwindigkeit gewöhnt, fühlt sich »Frontlines« angenehm und handlich an. Lediglich das Wechseln der Waffe bei gedrückt gehaltener Y-Taste plus Analogstick kann in hitzigen Situationen mal daneben gehen; auf dem D-Pad wäre der Waffenwechsel sicher besser aufgehoben gewesen.

  Außerdem im Heft:
-    Wie sich die KI gibt
-    Was die Dronen bringen
-    Was es Online abzustauben gibt
-    Was die Kampagne hergbt
-    We sich der Titel auf der graphischen Sete zeigt
-    Bilder-Explosion im Heft


Dieser Test ist zu finden in der Ausgabe 02 / 2008

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